Kopfläuse

Kopfläuse

Ihr Kind kratzt sich am Kopf, weil er stark juckt? Dann könnte es Kopfläuse haben.

Für Kopfläuse muss man sich nicht schämen, denn jeder kann sie bekommen.

Kopfläuse sind ungefähr zwei bis drei Millimeter lange, flügellose Insekten, die vorwiegend in Kopfhaaren leben.  Um sich zu ernähren, stechen sie und saugen mehrmals täglich Blut.

Woran erkenne ich Kopflausbefall?

Muss mein Kind zum Arzt?

Nein. Damit Sie und Ihr Kind die Läuse schnell wieder loswerden, können Sie einfach in der Apotheke ein Shampoo dagegen kaufen.

Beginnen Sie dann umgehend mit der Behandlung, um die Läuse abzutöten und anschließend die Hauterscheinungen zu heilen. Das ist wichtig, damit Ihr Kind sich nicht blutig kratzt. Denn offene Wunden können Eintrittspforten für Bakterien sein.

Was kann ich selbst tun?

Wie lange ist mein Kind krank?

Es dauert ungefähr 10 – 18 Tage, bis die Läuse sicher weg sind.

Nach der einmaligen Behandlung mit einem Kopflausmittel, das Dimeticon oder Permethrin enthält, darf Ihr Kind schon am nächsten Tag wieder Gemeinschaftseinrichtungen besuchen.

Was sind die Ursachen?

Ein Kopflausbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Es ist auch völlig egal, wie lang die Haare sind und wie oft man sie wäscht.

Kopfläuse gibt es weltweit und das ganze Jahr über. Sie werden durch direkten Körperkontakt, zum Beispiel beim Spielen, übertragen. Sie wandern quasi von Kopf zu Kopf, denn sie können nicht fliegen oder springen. Manchmal werden Sie auch durch gemeinsam genutzte Bürsten oder Mützen weitergegeben.

Die Kopfläuse treten häufig in Kindertagesstätten oder Schulen auf.