Neurodermitis

Neurodermitis – Atopische Dermatitis

Gerötete, trockene Haut und starker Juckreiz sind die Hauptsymptome einer Neurodermitis. Die chronische Hautentzündung tritt in Schüben auf. Meistens bessert sich die Erkrankung mit den Jahren – die Schübe werden seltener und die Hauterscheinungen weniger schwer. Es gibt einiges, was Sie tun können, um Ihrem Kind zu helfen. Gute Hautpflege ist das Wichtigste.

Woran erkenne ich Neurodermitis?

Säuglinge

Klein- und Schulkinder

Jugendliche

Der starke Juckreiz kann zu Schlafmangel, Konzentrationsschwierigkeiten und Gereiztheit führen. Die aufgekratzte Haut stellt eine leichte Eintrittspforte für Bakterien, Viren oder Pilze dar.

Muss mein Kind zum Arzt?

Bitte vereinbaren Sie einen Termin bei uns, wenn Ihr Kind längere Zeit Hautausschläge hat.

Sie helfen uns, wenn Sie im Vorfeld einige Zeit über folgende Dinge Tagebuch führen:

Neben der Diagnose klären wir auch ab, ob bei Ihrem Kind Allergien bestehen. Wir beraten Sie zu den unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten, zur Ernährung und was sonst noch wichtig ist.

Was kann ich selbst tun?

Gute Pflege der trockenen Haut, mindestens einmal täglich, ist die wichtigste Basisbehandlung, auch wenn die Haut gerade nicht entzündet ist.

Bei entzündeter Haut tragen Sie auf die Hautpflege Wund- und Heilsalbe auf. Bei ausgeprägtem Befall dünn Cortison über die Hautpflege und dann wie mit uns besprochen ausschleichen.

Wir beraten Sie zu Salben, Cremes, Badezusätzen und Hautschutzmaßnahmen.

Was sind die Ursachen?

Die Ursachen einer Neurodermitis sind noch immer nicht vollständig bekannt. Sicher ist, dass die Neigung zu einer Überempfindlichkeit der Haut und Schleimhäute vererbt wird. Kinder, deren Eltern selbst Neurodermitis haben oder die an einer allergischen Erkrankung leiden, haben ein höheres Risiko, an Neurodermitis zu erkranken. Außerdem besteht eine Barrierestörung der Haut. Aktuell wird in Fachkreisen diskutiert, ob Neurodermitis eine Autoimmunerkrankung ist.