Plötzlicher Kindstod

Plötzlicher Kindstod – SIDS (Sudden Infant Death Syndrome)

Beim plötzlichen Kindstod sterben scheinbar gesunde Babys im ersten Lebensjahr völlig unerwartet während des Schlafes.

Der Gedanke an den plötzlichen Kindstod löst bei vielen Eltern Ängste aus. Das muss aber nicht sein. Obwohl die Ursachen bis heute nicht ganz geklärt sind, weiß man inzwischen, dass es Risikofaktoren gibt, die sich vermeiden lassen. Dazu gehört zum Beispiel, die Bauch- oder Seitenlage beim Schlafen. Indem Sie etwas gegen diese Risikofaktoren tun, verringern Sie die Gefahr für Ihr Baby.

Weil immer mehr Eltern diese Maßnahmen ergreifen, gehen die Zahlen, der am plötzlichen Kindstod verstorbenen Säuglinge, glücklicherweise seit den 80er Jahren deutlich zurück. In Zahlen bedeutet das: 2020 sind in Deutschland 84 Kinder am plötzlichen Kindstod gestorben. Geboren wurden in diesem Jahr 773144 Kinder. Das heißt, dass eines von 10000 Kindern gefährdet ist. Am häufigsten sind Kinder zwischen dem 2. und 5. Lebensmonat betroffen, Jungen mehr als Mädchen.

Damit Ihr Baby sicher schläft, empfehlen wir Ihnen diese wichtigen Vorbeugemaßnahmen:

Mögliche Ursachen

Die Experten gehen davon aus, dass drei Faktoren beim plötzlichen Kindstod zusammenkommen. Manche Kinder scheinen besonders gefährdet zu sein. Wenn dann während einer kritischen Entwicklungsphase noch äußere Risikofaktoren wie Bauchlage, Überwärmung, Tabakrauch oder andere dazukommen, kann das zum plötzlichen Kindstod führen.